Erfolg? Räum erst einmal diese drei Hürden aus dem Weg

Es gibt viele Dinge, die deinen Träumen im Wege stehen können.
Vielleicht hast du jetzt im Moment nicht genug Vermögen, um dein Geschäft richtig aufzuziehen. Oder du findest für dein Projekt nicht die richtigen Leute, die deine Ziele teilen.
Aber eigentlich verkümmern diese beiden Beispiele zu Mini-Problemchen, sobald du dir erst einmal bewusst bist, dass du die eigentlichen Hürden in dir selber rumträgst.

Hier findest du erst einmal drei Hindernisse. Natürlich gibt es noch mehr. Dir sind bestimmt noch andere begegnet.
Schau dir einmal diese Liste an und überlege, ob vielleicht eines dieser Dinge auf dich zutrifft. Ich hoffe sehr, dass ich dir dabei behilflich sein kann, die Probleme aus dem Weg zu räumen.

Jammern

Ich bin fest davon überzeugt, dass beim Jammern nichts Gutes bei rumkommt.
Meiner Meinung nach darf man höchstens dann jammern, wenn es um die Gesundheit geht. Wenn du nicht gerade den Verlust eines geliebten Menschen zu beklagen oder eine tödliche Krankheit durchzustehen hast, gibt es doch für fast alles eine Lösung.
Wenn du Kontrolle über eine Situation hast, kannst du sie auch wieder hinbiegen. Welchen Wert hat schon Gemecker? Mach es so wie ich: Problem ausmachen, Lösung finden, hinbiegen. Ich gehe gerne in die Offensive – und Gemecker ist so, als würdest du permanent hinten im Tor stehen und dir Bälle an den Kopf schießen lassen.

Auf den großen Moment warten

Wenn Leute bei der Keynote auf der Bühne stehen, sprechen sie oft von „diesem einen Moment“, in dem sie plötzlich wussten, dass sie es geschafft hatten. Finde ich nicht gut. Finde ich sogar ziemlich unfair. Ich finde es regelrecht unfair, weil es bei den Zuhörern falsche Erwartungen weckt.
Es bedeutet nämlich, dass auch du auf so einen Moment warten sollst. Die Speaker denken vielleicht, dass es hilfreich oder superlässig klingt, aber ganz ehrlich: ist es nicht. Denn die haben die Gunst des Rückblicks, der Analyse, in der einem diese Augenblicke plötzlich ins Auge stechen.
Wenn du auf diesen Augenblick des Erfolgs wartest, kommst du nicht vom Fleck. Denk erst gar nicht daran. Vergiss es.
Es gibt nämlich eigentlich nur zwei Arten, auf die man die Frage nach dem „es geschafft haben“ angehen kann: Erstens: Der Moment, in dem du dich dazu entscheidest, etwas zu reißen. Zweitens: Offenbar gab es ihn bei dir noch nicht. Deswegen Konzentration, bitte.
Dieser Moment dazwischen – zwischen Anfang und Ende – verlangt, dass du dir nicht zu viele Gedanken machst, sondern viel lieber richtig ranklotzt.

Fehlender Optimismus

Warum das Projekt nicht hinhaut? Gibt Millionen von Gründen. Warum es dann doch klappt? Weil du hartnäckig dran bleibst.
Ganz egal was dir auch zustößt: Dinge passieren halt, und du musst weiter, immer weiter machen. Da kommt der Optimismus ins Spiel. Wenn du wirklich fest an deinen Erfolg glaubst, Schwierigkeiten hin oder her, dann bist du golden. Die oben genannten Ausreden? Zeichen, dass du nicht genug an dich glaubst. Fang erst gar nicht damit an.
Leg dir eine dicke Haut zu. Trainier dir Selbstbewusstsein an. Wenn du es schaffen willst, dann brauchst du eine große Dosis Optimismus. Jeder Tag stellt dir neue Herausforderungen. Du hast nur dich selber, um die zu bewältigen.

Dieser Text wurde aus dem Englischen übersetzt und erschien ursprünglich auf Medium.com.


Gary Vaynerchuck

Gary ist ein Entrepeneur-Schwergewicht: Als Angel Investor und Adviser wirkte er an über 50 Tech-Startups mit – darunter Twitter, Tumblr, Medium, BirchBox, Uber und Venmo. Außerdem ist er mit Wine Library absoluter Pionier im E-Commerce. Ganz nebenbei noch Co-Founder von VaynerMedia, einer Social-First-Agentur mit Sitz in NYC.

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