Fake: Diese viralen Hits waren allesamt gefälscht

Nun wissen wir also Bescheid. Die Snowboarderin, die von einem Bären gejagt wird – Fake. Der Klippenspringer, der mit einem Hai badet – Fake. Der Typ, der mitten in der Wüste in einen Tornado rennt – Fake. Die gefälschte Unterhaltung geht auf das Konto der australischen Werbeagentur „The Woolshed Company“: Über zwei Jahre ballerte diese einen gefakten viralen Hit nach dem anderen raus und das nimmersatte Internet verspeiste voller Inbrunst die Clips. Nun ist also der Vorhang gefallen und wie wir erfahren war das Ganze nur ein „Viral Experiment“ – ein Experiment, das im Nachhinein als Erfolg gewertet werden kann.

Zweifel sähen – das ist der Schlüssel zum Erfolg

Mehr als 205 Millionen mal wurden die Videos in über 180 Ländern gesehen. Insgesamt 500.000 Kommentare. 1,6 Millionen Likes. Da werden die Augen von Traffic-Analysten riesengroß. Zweifel an der Echtheit der Videos gab es von Anfang an. David Christison, der Chef der Werbeagentur gab nun zu, dass gerade darin der Hauptgrund für den Erfolg lag. „Du musst Zweifel sähen, aber es gleichzeitig als echt verkaufen. Damit eine Debatte über die Authentizität entsteht“, so Christison.

Das Lehrmaterial gibt es hier nochmal zur Vertiefung und im Anschluss das „Enthüllungsvideo“. In diesem Sinne, alles richtig gemacht.

 


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