Im Paradies von Cancún: Dieser Typ hat den geilsten Job ever

Den nervigen Job kündigen, paar Habseligkeiten in den Rucksack packen und einfach mal für ein halbes Jahr raus in die Welt! Während der Otto-Normal-Arbeiter seinen spontanen Ausbruch im nächsten Bewerbungsgespräch entweder als Sabbatical verkaufen oder einfach mit „War geil“ kommentieren muss, kann sich Ivan Nanneys Trip nach Cancún tatsächlich in der Vita sehen lassen.

Der 29-jährige Blogger ist nämlich seit März für sechs Monate CEO der mexikanischen Küstenstadt auf der Halbinsel Yucatán. Zugegeben: Er ist kein klassischer Chief Executive Officer. CEO bedeutet im Fall von Nanney Cancún Experience Officer und das beschreibt seinen Job ziemlich genau. Er übernachtet in Luxus-Ressorts in Quintana Roo, steigt auf Maya-Tempel, probiert sämtliche Wassersportarten durch, geht auf Tauchgänge und erlebt ein Abenteuer nach dem anderen.

Dabei dreht er ständig Videos, macht Fotos, schreibt Blogartikel, postet sie auf der Website Cancun.com und den sozialen Netzwerken. Natürlich dürfen auch Instagram Stories nicht fehlen. Damit soll er Touristen für Cancún und die Umgebung begeistern. 10 000 US-Dollar im Monat bekommt er dafür. Kurzum: Ivan Nanney arbeitet dort, wo gestresste Büromenschen versuchen von ihrem Arbeitswahnsinn zu entspannen.

Warum es so einen Job gibt? In Zeiten von Social Media sind Reisekataloge einfach oldschool – das merkte auch die Stadt Cancun: „In November 2017, we came up with a crazy idea to hire a CEO (Cancun Experience Officer) to be the ambassador for Cancun.com“, heißt es auf der Website. „Our goal is to make Cancun.com the number one destination site in the world for Cancun discovery, planning, and travel booking.“

Ein Promo-Ass

Insgesamt gab es 8 000 Kandidaten. Ivan Nanney hat den Traumjob ergattert. Einen Faible für das Reisen hatte er schon immer. Auch wenn für den Job keine wirklichen Qualifikationen erforderlich waren, hat Nanney als Promoter der Kartoffelkomission von Idaho einiges an Erfahrung sammeln können. Mit einem Truck tourte er durch die USA und machte Werbung für Idahos berühmt-berüchtigte Kartoffeln.

Außerdem drehte Nanney ein Promo-Video für seine Heimatstadt Boise in Idaho und wurde schließlich Moderator der Amazon-Sendung „The Fireball Run“. Wer könnte also eine Stadt besser bewerben als Ivan Nanney? So sieht das Ergebnis von einem Arbeitstag zum Beispiel aus. Hätten wir jetzt auch Bock drauf:

Cozumel is the largest island and the most visited in the Mexican caribbean! Whether you’re searching for culture, adventure, and something in between… you’ll find it right here. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Visit the link in our Instagram Story to watch the whole video. • • • @ivantheintrepid @mycozumel, @exploracaribemx, @pueblodelmaiz, @playapalancarczm, @mrsanchoscozumel, @palomarcozumel, @cozumelparksofficial, @DolphinDiscovery, @kondesacozumel, @vivamexico_snackbar, @visitcancun, @visitcaribemexicano, #CancunDreams #TimeToCancun #cozumel #cancun #mexico #explore #adventure #beach #beachbound #paradise #cancundreams #cancun #culture #religion #dolphins #caribbean #sea

Ein Beitrag geteilt von Cancun.com (@cancundotcom) am


Nicole Plich

Nicole studiert den Klassiker „Irgendwas mit Medien” und hat noch den idealistischen Anspruch mit Wörtern die Welt zu bewegen. Wenn sie im Internet mal nicht nach lustigen Donald Trump-Memes sucht oder Fantheorien zu Game of Thrones liest, interessiert sie sich für Popkultur, Wirtschaft und was im Bundestag so vor sich geht.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder