Lego hat einen Bugatti aus eigenen Teilen nachgebaut – und er fährt

Vor Kurzem erst hat Lego James-Bond- und Oldtimer-Fans mit einem Modell des Aston Martin DB5 glücklich gemacht, jetzt denkt das Unternehmen auch an die Freunde moderner Automobilität im Luxussegment. Und zwar im ganz großen Stil: Das hauseigene Kreativteam kam auf die Idee, für eine Promo-Show beim Grand Prix in Monza einen Bugatti Chiron nachzubauen. Und zwar eins zu eins, komplett aus Lego-Technic-Teilen.

Nach etwa einem Jahr und rund 13.500 Arbeitsstunden ist es nun soweit und der fertige Lego-Bugatti steht mit über einer Million Teilen auf der Straße. Er hat sogar einen ausfahrbaren Heckspoiler und kann fahren – angetrieben von 2400 kleinen Lego-Motoren. 70.000 Dollar würden allein die Teile im Handel kosten.

Hey, ho, Lego!

Doch gelohnt hat es sich. Schon als bloße Attrappe wäre der Lego-Bugatti wohl eine ziemlich gute Werbung für Lego Technic gewesen. Doch wie im Video zu sehen ist fährt das Auto. Special Effects etwa oder sonstige Trickserien? Das Tech-Magazin „Techcrunch“ hatte nachgefragt und daraufhin Making-of-Bilder erhalten. Allem Anschein nach alles echt.

Einziger Wermutstropfen: An den echten Bugatti mit seinen möglichen 400 km/h kommt die Lego-Kopie nicht ganz ran. Bei 30 km/h ist Schluss.

Dafür hat das beinahe ganz aus Lego gebaute Auto – nur das Stahlgerüst im Inneren, ein Paar Batterien sowie echte Bugatti-Reifen sind nicht aus Plastikteilen – einen funktionierenden Tacho und funktionierende Türen. Wer das Auto live sehen will, kann das im September beim Grand Prix in Monza tun.


Business Punk Redaktion

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