Fünf gescheiterte Startups, die in diesem Jahr fehlen werden

Ja, wir kennen sie alle, diese entsetzlichen Motivationssprüche über Failure. Und es mag sein, dass wir lernen müssen, anders über das Scheitern zu denken. Aber, dass diese fünf Startups im letzten Jahr Insolvenz angemeldet haben, tut uns für die betroffenen natürlich trotzdem Leid.

99chairs

Schon im April 2018 ist das Einrichtungs-Unternehmen aus Berlin strategische Insolvenz eingegangen. Drei Monate hätten die Gründer Zeit gehabt, das Startup zu sanieren und es hätte auch beinahe geklappt – wäre nicht ein Investor kurzfristig abgesprungen. Ende Juni wurde der Betrieb eingestellt. Im Herbst kaufte dann das Schweizer Unternehmen Upscale Interiors AG das Startup – neun der Mitarbeiter konnten bleiben.

Monoqi 

Ein weiteres Berliner Design-Startup, was im letzten Jahr Insolvenz angemeldet hat, ist Monoqi. Schon Anfang des Jahres war es ein paar Tage als insolvent gemeldet – das Verfahren wurde aber schnell aufgelöst. Im Dezember dann ein zweites Mal. Bisher ist wenig bekannt, noch läuft der Betrieb auf der Homepage aber noch.

Move24

Und wieder geht es um Möbel, zumindest ein bisschen. Das Umzugs-Startup Move24 meldete im Februar Insolvenz an. Später im Jahr wurde es in Teilen vom größten Konkurrenten Movinga übernommen. Movinga erhofft sich von der Markenbekanntheit von Move24 zu profitieren, kaufte also unter anderem die Domain und die Markenrechte.

Muun

Ja, wir haben auch nie verstanden, woher plötzlich diese ganzen Matratzen-Startups kamen. Viele von ihnen sind ja inzwischen auch wieder weg. Im letzten Jahr musste auch eines der ersten Startups in dem Bereich Muun Insolvenz anmelden.

Delinero

Und auch ein Startup aus unserem Hause Gruner + Jahr wurde 2018 eingestellt. Der Gourmet-Onlineshop konnte sich im Premium-Lebensmittel-Segment nicht durchsetzen. Nun wird man zur Seite von Food Explorer weitergeleitet. Ob wir da auch unsere Lieblingssnacks finden?


Business Punk Redaktion

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