Korruptionsindex 2018: Mehr Korruption und weniger Demokratie weltweit

Die NGO Transparency International hat am Dienstag seinen jährlichen Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) für das Jaher 2018 vorgesetellt. Dabei stellt sie der Welt ein denkbar schlechtes Zeugnis für demokratische und rechtsstaatliche Strukturen aus und stellt einen Anstieg von Korruption fest. Während die meisten der 180 untersuchten Staaten stagnierten, gebe es bei einigen signifikante Rückschritte.

Die USA beispielsweise verlieren im Vergleich zum Vorjahr vier Punkte und rutschen von Platz 16 auf Platz 22 ab. Der CPI-Wert von Aserbaidschan geht sogar um sechs Punkte zurück, sodass das Land von Rang 122 auf Rang 152 abstürzt.

Der CPI arbeitet mit einer Skala von 0, für ein hohes Maß an wahrgenommener Korruption, und 100, für ein geringes Maß an wahrgenommener Korruption. Experteninterviews, Umfragen, Einzel-Indizes mehrerer unabhängiger Institutionen und weitere Untersuchungen bilden die Grundlage für die Erstellung des CPI.

Korruptionswahrnehmungsindex
Bild: Transparency International/CPI 2018

Obwohl sich Deutschland mit 80 Punkten im Vergleich zu den Vorjahren verschlechtert hat, klettert es einen Platz nach oben auf Rang 11, den es sich mit Großbritannien teilt.

Die ersten beiden Plätze gehen an Dänemark und Neuseeland. Singapur, Scheden und die Schweiz teilen sich Platz 3. Das Schlusslich bildet Somalia.


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