Bewerbung des Tages: Italiener sucht WG per kreativer Selbstvermarktung

Der Wohnungsmarkt brennt. Also nicht wortwörtlich, aber Fakt ist: In Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München wird es für Normalverdiener immer schwieriger, eine Wohnung zu finden. Gerade in der Hauptstadt übersteigt die Nachfrage bei weitem das Angebot. Die Politik versucht mit Neubauten gegenzusteuern – das dauert aber und kommt nicht immer jenen zugute, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind.

Was tun?

Um der eigenen Wohnungssuche in Berlin mehr Buzz zu verleihen, hat Luca, ein 25-Jähriger Italiener, die kreative Eigeninitiative ergriffen. In einem schön trashig anmutenden Videoclip stellt er sich als potenziellen WG-Kandidaten vor – mit allen Vorzügen und Klischees. Herrlich anzusehen – und hoffentlich erfolgreich.

Wie prekär die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist und wie Player wie Airbnb dieses Problem noch verschärfen, zeigt das Beispiel aus Paris. Hier hat die Bürgermeisterin das Unternehmen auf 12,5 Mio. Euro verklagt. Der Vorwurf: Airbnb biete auf seiner Website 1 000 nicht registrierte Wohnungen an.

Auch hierzulande prüfen Politiker ähnliche Schritte. Wir haben deshalb mit Mitgliedern des Berliner Ausschusses für Stadtentwicklung und Wohnen darüber gesprochen, welche Regulierungen nötig sind und was Städte nun planen.


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