Insta-Zombies zerstören kalifornische Flora und Fauna

In seltenen Augenblicken wird uns klar: Wir übertreiben es hin und wieder mit unserer Social-Media-Affinität. Es vergeht kaum ein Tag, ein Ereignis, ohne dass wir es für Insta & Co. festhalten, inszenieren und eifrig unsere Likes und Views zählen. Klar, alles nur freiwillig, alles nur ein großer Spaß – nur manchmal spüren wir, dass wir Getriebene sind und irgendwie davon nicht mehr loskommen.

Im kalifornischen Lake Elsinore kann man sich dieses Phänomen, ja Problem, jedes Jahr ansehen. Der Grund: Die blühenden Mohnfelder ziehen Jahr für Jahr haufenweise Menschen an, um sich in der farbenprächtigen Flora und Fauna fotografieren zu lassen. Insta-Gold eben.

Das Problem: Die vielen Besucher in diesem Jahr (bis zu 100 000 an einem Wochenende) sorgen nicht nur für ein Verkehrschaos, sondern zertrampeln auch Blumen und hinterlassen reichlich Müll. Lake Elsinore sah sich deshalb nun dazu gezwungen, den Zugang zum Canyon zu schließen. Nach einem regenintensiven Winter blühen die Blumen in diesem Jahr nämlich besonders stark…

Tja, so schnell kann aus #Superbloom ein #Supernightmare werden.


Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder